Ruhestörung

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    • Ruhestörung

      Wir haben bei uns Nachbarn deren kinder ( 3 und 6 jahre) schreien und toben den ganzen Tag , das ist kein problem aber das geht bis morgen 1 Uhr so weiter tag täglich. Die Eltern gehen nie raus mit den kindern, sie gehen auch nicht in den Kindergarten und se werfen alles über den balkon was sie kriegen können. Kinder in dem Alter gehören ins Bett bei allen anderen Mieter ist das auch so. Sobald Sie nicht das bekommen was sie wollen oder sie ins Bett sollen schreien und schlagen sie gegen die Wand. Das geht jetzt schon knapp 1 Jahr so und der Vermieter weiß bescheid, hat auch die Gesetztesvorlage der Stadt und Brief bekommen mit Beschwerden mehrerer Mieter. haben sogar alles aufgeschrieben und Tonaufnahme. Die Mieter wissen das uns trotzdem lassen Sie es nicht und wenn man was sagt drohen und beledigen sie einen. Die restlichen Mieter haben schon Angst und sagen nichts mehr nur wir versuchen da gegen anzugehen. Der Witz sobald die Polizei da ist ist toten stille!. Die Nerven liegen blank . Wir haben alles getan und es hilft nichts . Es ist nicht so einfach eine neue Wohnung zu finden und ausserdem sehen wir nicht ein( wohnen seit 16 jahren dort), die 2 Jahre) ,dass wir ausziehen sollen. Sie haben es schon geschafft mieter deswegen zu verkraulen. Irgendwann aus Frust haben wir alles weggeschmissen, weil es ja nichts mehr gebracht hat und stehen wieder am Anfang. Wir haben auch mit den Mietern geredet freundlich immer und immer wieder, da kommt nur die Aussage sind doch Kinder und ich nichts verstehen und höhnisches grinsen. :(
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      Hallo SandyHoh,

      grundsätzlich ergibt sich aus § 22 Abs. 1a BImSchG, dass Kinderlärm nach dem Willen des Gesetzgebers keine schädliche Umwelteinwirkung ist. Für das Mietrecht ergibt sich daraus die Konsequenz, dass Kinderlärm von den Mietern hinzunehmen ist. Dieser gehört zum normalen Verhalten von Kindern dazu.

      Allerdings haben die Eltern dafür zu sorgen, dass die allgemeinen Ruhezeiten und die Hausordnung von den Kindern eingehalten werden. Auch absichtlicher Lärm, der über das normale Verhalten von Kindern hinaus geht, muss nicht hingenommen werden. Dann hat der Vermieter einen Unterlassungsanspruch aus § 541 BGB. Dem Mieter steht aber das Recht zu, den Vermieter darüber in Kenntnis zu setzen und darum zu bitten, dass dieser eingreift. Der Mieter kann dann auch die Miete wegen eines Mangels der Mietsache mindern.

      Allerdings ist immer in Enzelfall zu entscheiden, ob noch normales Kinderverhalten vorliegt und der Lärm damit hinzunehmen ist, oder ob bereits eine Belästigung vorliegt. Grundsätzlich kann man aber sagen, je jünger die Kinder, desto höher die Anforderungen an eine Belästigung. Das Schreien und Quängeln eines Babys oder Kleinkindes ist sogar in den Ruhezeiten hinzunehmen.

      Daher empielt es sich in Ihrer Situation, einen Anwalt zu Rate zu ziehen. Gern können Sie dazu mit unserer Kanzlei (Halle-Law, Maxim-Gorki-Str. 10, 06114 Halle/Saale) unter der Nummer 0345 292670 einen Termin vereinbaren. Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten finden Sie auf unserer Website halle.law

      Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiter helfen.
      Da es sich in Rechtsangelegenheiten empfielt, einen Anwalt zu befragen, können sie gern unter der Telefonnumer 0345 292670 einen Termin in unserer Kanzlei vereinbaren. Unser kompetentes und erfahrenes Team von Rechtsanwälten und Steuerberaten nimmt sich Ihrer Sache gern an. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Internetseite halle.law.