Derer Premium Vertrag über Klick-und-Kauf Vertrag von GMX

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    • Derer Premium Vertrag über Klick-und-Kauf Vertrag von GMX

      Ich habe vor 1,5 Jahren ausersehen einen Klick-Kauf-Vertrag über GMX abgeschlossen.
      Die Dienstleistung beinhaltete die Premiumnutzung von Deezer. Erst zu spät habe ich gemerkt, dass ich einen Jahresvertrag abgeschlossen habe.
      Es werden im Monat 7,99€ für die Nutzung verlangt.

      Im ersten Jahr hatte ich oft kein Geld auf meinem Konto und habe so oft Mahngebühren und dergleichen bezahlt.

      Auf die Kündigungsfrist hat mich, als das Jahr zu Ende ging, auch keiner hingewiesen, weswegen der Vertrag jetzt weiter bist Dezember 2017 läuft.

      Das Problem seit diesem Jahr ist, dass Deezer bzw GMX, oder 1&1, der Vertragspartner, das Geld nicht mehr abbucht, aber Mahngebühren und Inkasso Gebühren für sich beansprucht.
      Mir ist das leider viel zu spät erst aufgefallen und habe dann natürlich den Fristen des Inkasso Büros nicht folge geleistet.
      Aufjedenfall kam am 7.6.2017 nun ein Mahnbescheid aus Meyen.

      Das Problem, welches ich sehe ist allerdings, dass der Vertrag weiter läuft und ich bis zum Ende des Jahres weiter Gebühren zahlen muss obwohl ich den Dienst von Deezer garnicht in Anspruch nehme, weil die App auf meinem iPhone 7 nicht funktioniert bzw. ständig abbricht.
    • Hallo fraessle123,

      grundsätzlich kann man gegen einen Mahnbescheid nach § 694 Abs. 1 ZPO Widerspruch einlegen, bis der Vollstreckungsbescheid nicht verfügt ist. Dies führt nach § 696 Abs. 1 ZPO dazu, dass das Mahngericht die Sache an das Gericht weiter gibt, dass im Mahnbescheid bezeichnet ist. Dann hat der Antragssteller als Kläger auf Aufforderung des Gerichtes seinen Anspruch zu begründen. Insofern wird dann ein normales Zivilverfahren eingeleitet, bei dem beide Seiten ihre Version darstellen können.

      Inwiefern sich die Einlegung eines Widerspruches für sie lohnt, kann nur nach einem individuellen Gespräch und der Sichtung etwaiger Vertragsunterlagen beurteilt werden. Ein Vertragsschluss im Internet ist aber erlaubt und rechtswirksam, insofern die gesetzlichen Vorschriften eingehalten werden. Zudem besteht auch keine Pflicht des Vertragspartners, Sie vor Ablauf der Kündigungsfrist nocheinmal darauf hinzuweisen. Üblicherweise sind solche Fragen in den AGB geregelt. Sonst ergibt sich die Kündigungsfrist aus dem Gesetz. Auch die Tatsache, dass Sie die App garnicht nutzen können, spielt grds. keine Rolle. Das Verwendungsrisiko liegt bei Ihnen. Kündigen können Sie den Vertrag auch jetzt schon, damit er nicht noch ein Jahr läuft.

      Allerdings sind dies grundsätzliche Aussagen, zu denen es eine Reihe von Ausnahmefällen gibt. Dies kann aber ohne genaue Kenntnis des Sachverhaltes und der Dokumente nicht beantwortet werden. Daher empielt es sich in Ihrer Situation, einen Rechtsanwalt zu Rate zu ziehen. Gern können Sie dazu mit unserer Kanzlei (Halle-Law, Maxim-Gorki-Str. 10, 06114 Halle/Saale) unter der Nummer 0345 292670 einen Termin vereinbaren. Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten finden Sie auf unserer Website halle.law

      Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiter helfen.
      Da es sich in Rechtsangelegenheiten empfielt, einen Anwalt zu befragen, können Sie gern unter der Telefonnumer 0345 292670 einen Termin in unserer Kanzlei vereinbaren. Unser kompetentes und erfahrenes Team von Rechtsanwälten und Steuerberaten nimmt sich Ihrer Sache gern an. Wir sind bundesweit für Sie tätig. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Internetseite halle.law.