2.abmahnung

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    • 2.abmahnung

      guten morgen zusammen,
      Vielleicht hat jemand Erfahrung
      Ich wohne seit 6 Monaten in einer neuen Wohnung ...ich habe einen Sohn von 1.1/2 Jahren und eine Tochter von 8 Jahren beide sehr aktive kinder. Ich habe heute die Post geöffnet und die 2. Abmahnung meiner Vermieterin und die Drohung einer Kündigung, dieses macht mir natürlich grosse Angst da ich alleine mit meinen Kindern bin und mit Sicherheit nicht so schnell was neues finde und nicht hier ausziehen will
      Ich bin so unfassbar sauer und werde nicht nachgeben hat jemand Erfahrung oder kann mir sagen ob man mich dafür kündigen kann ? Ich kann von 5 Punkten nachweisen das ich garnicht da war
    • Guten Morgen Sabrina27,

      grundsätzlich hat der Vermieter nach § 543 Abs. 1 BGB das Recht, das Mietverhältnis aus wichtigem Grund zu kündigen. Allerdings hat der Gesetzgeber mit § 22 Abs. 1a BImSchG Kinderlärm privilegiert. Daher stellt Kinderlärm auch nach der Rechtsprechung nur in Ausnahmefällen einen wichtigen Grund dar. So muss etwa das Geschrei von Babys und Kleinkindern selbst in den Ruhezeiten hingenommen werden. Kinderlärm gilt gemeinhin als Ausdruck der Persönlichkeitsentwicklung des Kindes. Daher ist in Ihrem Fall zu prüfen, ob die Geräuschkulisse so nachhaltig und langandauern ist, dass man von übermäßigem Lärm sprechen kann.

      Eine ordentliche Kündigung ist nach § 573 Abs. 1 BGB nur zulässig, wenn die dort genannten Bedingungen erfüllt sind. Inwieweit die Geräusche der Kinder eine schuldhafte, nicht unerhebliche Vertragsverletzung begründen, ist ebenfalls nach dem bereits Gesagten eher frag

      Daher muss im Einzelfall geprüft werden, ob die Abmahnungen und damit eine ggf. ausgesprochene außerordentliche oder ordentliche Kündigung bestand haben. Allerdings ist eine Räumung der Wohnung durch den Vermieter erst möglich, wenn er eine gerichtliche Entscheidung gegen Sie erwirkt hat, in der Sie zur Räumung verurteilt werden.

      Ich hoffe, ich konnte Ihnen helfen.
      Da es sich in Rechtsangelegenheiten empfielt, einen Anwalt zu befragen, können Sie gern unter der Telefonnumer 0345 292670 einen Termin in unserer Kanzlei vereinbaren. Unser kompetentes und erfahrenes Team von Rechtsanwälten und Steuerberaten nimmt sich Ihrer Sache gern an. Wir sind bundesweit für Sie tätig. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Internetseite halle.law.
    • Auf der Abmahnung steht aber, dass "Geschrei" sich nicht auf die Kinder bezieht
      also fällt das ja schon mal raus
      haben sie das gelesen auf dem Bild
      demnach müsste ja in einer der anderen Wohnung immer jemand sitzen zu jeder Tages- und Nachtzeit und protokollieren, wann es zu diesen ruheStörungen kommt.
      Ich halte das für ziemlich aus der Luft gegriffen
      an ihrer Stelle, Sabrina, würde ich eine Gegendarstellung machen und die Beweise zufügen, mit denen sie einige Vorkommnisse widerlegen können.
    • Hallo nochmal,

      das habe ich leider übersehen. Da aber lediglich das Geschrei nicht von Kindern stammen soll, können die o. g. Ausführungen zumindest auf das "Getrampel" und die anderen angeblichen Ruhestörungen bezogen werden. Hierbei klammere ich den Punkt "sehr laute Musik" aus.

      Insofern ist es an dem Vermieter genau darzulegen, welche Verstöße durch erwachsene Personen erfolgten und welche durch die Kinder. Letztlich kommt es auf eine Gesamtbetrachtung alles Umstände an. Der Vermieter ist jedenfalls für das Vorliegen des Kündigungsgrundes darlegungs- und beweisbelastet.

      Anhaltende Ruhestörungen durch Erwachsene können aber unter dem Aspekt der nachhaltigen Störung des Hausfriedens einen Kündigungsgrund darstellen, weil darin eine Verletzung der Hausordnung liegt. Allerdings lässt sich ohne Kenntnis der Hausordnung, des Mietvertrages und der gesamten Wohnsituation eine genauere Einschätzung nur schwer geben.

      Sie sollten daher alle Beweise, die die Vorwürfe des Vermieters entkräften, sammeln. Zur Vermeidung einer Kündigung bietet es sich zudem immer an, Kontakt zum Vermieter und der Hausgemeinschaft zu suchen, um eine einvernehmliche Lösung zu finden.
      Da es sich in Rechtsangelegenheiten empfielt, einen Anwalt zu befragen, können Sie gern unter der Telefonnumer 0345 292670 einen Termin in unserer Kanzlei vereinbaren. Unser kompetentes und erfahrenes Team von Rechtsanwälten und Steuerberaten nimmt sich Ihrer Sache gern an. Wir sind bundesweit für Sie tätig. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Internetseite halle.law.
    • ja also wie gesagt ich weiss das dieses getrampel sehr laut ist aber ändern kann ich es nicht kann meinem Sohn schlecht erklären das er auf Zehenspitzen laufen soll meine vormieter haben den Boden selber verlegt ich gehe Mal davon aus das es nicht richtig isoliert von unten ist. Und "sehr Laute Musik " also ich habe keine Anlage oder ähnliches ich höre über meinen verwehrt Musik und der ist gar nicht in der Lage so Laute Musik zu machen ml davon abgesehen tue ich diese nur anstellen wenn ich putze und da habe ich meinen Sohn noch hier Rum laufen und den höre ich bei der Musik ;) ich gehe 3 Mal die Woche arbeiten und meine Tochter hat 2 Mal die Woche tanzen und noch Nachhilfe also wir sind auch wirklich nicht so viel zu Hause und soweit ich weiß sind Mittagspausen 12_15 Uhr und da habe ich nicht eine Beschwerde ... Also ich bin der Meinung jeder der selber kinder hat weiss das es Mal laut ist und das man Mal schreit aber das sind meiner Meinung nach ganz normale Sachen ... Es würde ja auch hundegebelle gesagt In der Abmahnung davor obwohl ich keinen hund besitze ...
      Ich habe den Nachbarn schon oft erklärt das ich diese Situation nicht ändern kann ja hier leben einen Familie und wir machen Geräusche aber in keinen unmenschlichen Ausmaß wir streiten wir leben wir spielen also ist es jetzt in Deutschland so das man dafür bestraft wird ..o